لَكُمْ دِينُكُمْ وَلِىَ دِينِ

“Euch eure Religion und mir meine Religion.” — Bubenheim & Elyas

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Tafsire

Roher Tafsir-Text — noch keine KI-Zusammenfassung/Vergleich, direkter Quelltext
Taberî9-10. Jh.

Und dies ist so, wie mir al-Muthannā berichtete, er sagte: Uns berichtete Isḥāq, er sagte: Uns berichtete ʿAbdullāh ibn Abī Jaʿfar, von seinem Vater, von ar-Rabīʿ, der sagte: „In jener Zeit gab es für die frommen Gelehrten keinen Ausweg außer einer von zwei Möglichkeiten, wobei die eine besser war als die andere: entweder das Gebot und der Aufruf zur Wahrheit, oder der Rückzug – so dass man sich nicht an den Taten der Anhänger des Falschen beteiligt, sondern die Pflichten zwischen sich und seinem Herrn erfüllt, um Allahs willen liebt und um Allahs willen hasst, und sich an keiner Sünde beteiligt.“ Er sagte: Und darüber wurde ein eindeutiger Vers herabgesandt: Der Erhabene, Gedenke seiner, spricht zu seinem Propheten Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) – und die Götzendiener aus seinem Volk hatten ihm, wie berichtet wird, angeboten, dass sie Allah ein Jahr lang anbeten würden, unter der Bedingung, dass der Prophet Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) ihre Götzen ein Jahr lang anbeten solle. Da sandte Allah die Kenntnis der Antwort darauf herab: „Sprich“ – o Muhammad – zu diesen Götzendienern, die dich darum baten, ihre Götzen ein Jahr lang anzubeten, unter der Bedingung, dass sie deinen Gott ein Jahr lang anbeten würden. Der Erhabene, Gedenke seiner, spricht: Euch gehört eure Religion, so verlasst sie niemals, denn sie ist euch besiegelt worden, und es ist bestimmt, dass ihr euch nicht von ihr lösen werdet, und dass ihr auf ihr sterben werdet. Und mir gehört meine Religion, auf der ich bin – ich werde sie niemals verlassen, denn es ist im vorherigen Wissen Allahs bereits festgelegt, dass ich nicht von ihr zu einer anderen wechseln werde. Mir berichtete Yūnus, er sagte: Uns berichtete Ibn Wahb, er sagte: Ibn Zayd sagte zum Wort Allahs: Er sagte: „Für die Götzendiener“; er sagte: Und die Juden beten nur Allah an und geben Ihm keine Partner bei, außer dass sie einige der Propheten und das, was sie von Allah brachten, verleugnen, und dass sie den Gesandten Allahs und das, was er von Allah brachte, verleugnen, und sie töteten Gruppen von Propheten ungerecht und feindselig – er sagte: außer der Gruppe, die übrig blieb, bis Bukhtnaṣṣar auszog, da sagten sie: Esra ist der Sohn Allahs – sie beteten zu Allah, aber sie beteten ihn (Esra) nicht an, und sie taten nicht das, was die Christen taten, die sagten: Der Messias ist der Sohn Allahs, und sie beteten ihn an. Und manche Gelehrten der arabischen Sprache pflegten zu sagen: Er hat sein Wort wiederholt:

يقول تعالى ذكره لنبيه محمد صلى الله عليه وسلم، وكان المشركون من قومه فيما ذكر عرضوا عليه أن يعبدوا الله سنة، على أن يعبد نبي الله صلى الله عليه وسلم آلهتهم سنة، فأنزل الله معرفة جوابهم في ذلك: {قل} يا محمد لهؤلاء المشركين الذين سألوك عبادة آلهتهم سنة، على أن يعبدوا إلهك سنة قال: " للمشركين؛ قال: واليهود لا يعبدون إلا الله ولا يشركون، إلا أنهم يكفرون ببعض الأنبياء، وبما جاءوا به من عند الله، ويكفرون برسول الله، وبما جاء به من عند الله، وقتلوا طوائف الأنبياء ظلما وعدوانا، قال: إلا العصابة التي بقوا، حتى خرج بختنصر، فقالوا: عزير ابن الله، دعا الله ولم يعبدوه ولم يفعلوا كما فعلت النصارى، قالوا: المسيح ابن الله وعبدوه " وكان بعض أهل العربية يقول: كرر قوله: وذلك كما حدثني المثنى، قال: ثنا إسحاق، قال: ثنا عبد الله بن أبي جعفر، عن أبيه، عن الربيع، قال: " كان في ذلك الزمان لا مخرج للعلماء العابدين إلا إحدى خلتين، إحداهما أفضل من صاحبتها: إما أمر ودعاء إلى الحق، أو الاعتزال، فلا تشارك أهل الباطل في عملهم، وتؤدي الفرائض فيما بينك وبين ربك، وتحب لله، وتبغض لله، ولا تشارك أحدا في إثم. قال: وقد أنزل في ذلك آية محكمة: يقول تعالى ذكره: لكم دينكم فلا تتركونه أبدا، لأنه قد ختم عليكم، وقضي أن لا تنفكوا عنه، وأنكم تموتون عليه، ولي دين الذي أنا عليه، لا أتركه أبدا، لأنه قد مضى في سابق علم الله أني لا أنتقل عنه إلى غيره حدثني يونس، قال: أخبرنا ابن وهب، قال: قال ابن زيد في قول الله:
Zemahşerî12. Jh.

Euch gehört euer Schirk, und mir gehört mein Tauhid. Die Bedeutung ist: Ich bin ein zu euch entsandter Prophet, um euch zur Wahrheit und zur Errettung aufzurufen. Wenn ihr nun nicht von mir annehmt und mir nicht folgt, so lasst mich in Ruhe (ohne mich zu belästigen) und ruft mich nicht zum Schirk auf. Vom Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, (1355): „Wer die Sure al-Kafirun rezitiert, der hat gleichsam ein Viertel des Korans rezitiert, und die widerspenstigen Teufel entfernen sich von ihm, und er wird vom Schirk freigesprochen und vor dem größten Schrecken bewahrt.“ (Sure an-Nasr) Sie wurde in Mina während der Abschiedswallfahrt herabgesandt, gilt aber dennoch als medinensisch, und sie ist die letzte der herabgesandten Suren. Ihre Verse sind 3 (herabgesandt nach [Sure] at-Tauba). Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!

لكم شرككم ، ولي توحيدي . والمعنى : أني نبي مبعوث إليكم لأدعوكم إلى الحق والنجاة ، فإذا لم تقبلوا مني ولم تتبعوني ، فدعونى كفافا ولا تدعوني إلى الشرك . عن رسول الله صلى الله عليه وسلم : ( 1355 ) ( من قرأ سورة الكافرون فكأنما قرأ ربع القرآن وتباعدت منه مردة الشياطين ، وبرىء من الشرك ويعافي من الفزع الأكبر ) . < 1 ( سورة النصر ) 1 < نزلت بمنى في حجة الوداع ، فتعد مدنية ، وهي آخر من نزل من السور وآياتها 3 ( نزلت بعد التوبة ) بسم الله الرحمن الرحيم ! 7 <
Fahreddin er-Râzî12-13. Jh.

Als ob er sagte: „Mein Gott, was ist mein Lohn?" Da sprach er: „Der Beistand Gottes." Dann sagt er: „Und was ist der Lohn meines Onkels, als er mich zur Anbetung der Götzen aufrief?" Da sprach Er: (Al-Kâfirûn: 6), das heißt: euch, nicht anderen. Zweite Frage: Derjenige, bei dem geschworen wird (al-mahlûf bihi), und der Eid können entweder bei Gott oder bei einem anderen geleistet werden. Ist es bei Gott, so liegt ein Îlâ' (Enthaltungsschwur) vor. Vollzieht er dann während der Frist des Îlâ' den Geschlechtsverkehr, so tritt er aus dem Îlâ' heraus. Ob dabei die Eidessühne (kaffârat al-yamîn) fällig wird, darüber gibt es zwei Ansichten: Die neue Ansicht – und diese ist die richtigere – sowie die Ansicht Abû Hanîfas, Gott sei ihm gnädig, besagt, dass die Eidessühne fällig wird. Die alte Ansicht besagt, dass, wenn er nach Ablauf der Frist oder innerhalb der Frist zurückkehrt (fâ'a), keine Sühne auf ihm liegt. Der Beweis für die erste Ansicht ist: „Bei Gott, ich werde dir nicht nahekommen", und dann kommt er ihr doch nahe – ebenso wenn er sagt: „Bei Gott, ich werde nicht mit dir sprechen", und dann spricht er doch mit ihr. Der Beweis für die alte Ansicht ist Sein Wort: (Al-Kâfirûn: 6), das heißt: euch gehört eure Religion, das heißt nicht anderen. Und diese Beschränkung (al-hasr) widerspricht dem Vorhandensein des Guten in der Hand eines anderen. So beweist dieser Vers durch diese beiden Gesichtspunkte, dass alle guten Dinge von Ihm stammen, durch Seine Schöpfung, Seine Erschaffung, Sein Hervorbringen und Sein Entstehenlassen. Wenn du dies erkannt hast, so sagen wir: Das vortrefflichste unter den guten Dingen ist der Glaube an Gott den Erhabenen und die Erkenntnis Seiner. Somit muss das Gute aus der Schöpfung Gottes des Erhabenen stammen, nicht aus der Schöpfung des Dieners. Dies ist ein offenkundiger Beweis. Manche der Gefährten (Anhänger) haben diese Überlegung noch erweitert und gesagt: Bei zwei Handelnden, von denen die Tat des einen edler und vortrefflicher ist als die Tat des anderen, ist derjenige Handelnde edler und vollkommener als der andere. Es besteht kein Zweifel, dass der Glaube vortrefflicher ist als das (weltliche) Gut und vortrefflicher als alles außer dem Glauben. Wäre also der Glaube durch die Schöpfung des Dieners und nicht durch die Schöpfung Gottes, so müsste der Diener Gott den Erhabenen an Vortrefflichkeit übertreffen. Und im... Al-Kâfirûn (6): „Euch eure Religion und mir..." – Hierzu gibt es Fragen: Erste Frage: Ibn Abbâs sagte: „Euch euer Unglaube an Gott, und mir das Bekenntnis der Einheit Gottes und die Aufrichtigkeit Ihm gegenüber." Wenn man fragt: Kann man sagen, dass er ihnen den Unglauben erlaubt habe? Wir sagen: Keineswegs, denn er, Friede sei mit ihm, wurde nur gesandt, um vom Unglauben abzuhalten. Wie könnte er ihn also erlauben? Vielmehr ist damit eine von mehreren Sachen gemeint: Erstens: Dass damit die Drohung gemeint ist, wie in Seinem Wort: „Tut, was ihr wollt." Zweitens: Es ist, als sage er: „Ich bin ein zu euch gesandter Prophet, um euch zur Wahrheit und zur Errettung aufzurufen. Wenn ihr mich nun nicht annehmt und mir nicht folgt, so lasst mich in Ruhe und ruft mich nicht zum Polytheismus auf." Drittens: Es wurde gesagt: „O Muhammad, fürchte dich nicht, denn Ich werde dich nicht zum Sieg führen, sondern Ich werde den Sieg zu dir bringen." Wie lässt sich nun beides miteinander vereinbaren? Die Antwort: Es ist, als sage er: „Ich habe euch bezüglich dieser schändlichen Angelegenheit äußerst eindringlich gewarnt und nichts versäumt. Wenn ihr nun mein Wort nicht annehmt, so lasst mich in Ruhe – ganz gleich, wie es auch sei." Dritte Frage: Da die Wiederholung der Betonung und Verstärkung wegen erfolgt, hätte es eigentlich heißen müssen: „Ich werde niemals anbeten, was ihr anbetet" (lan a'buda), denn dies wäre nachdrücklicher. Siehst du nicht, dass die Höhlengefährten (Ashâb al-Kahf), als sie die Steigerung wollten, sagten: (...)? Was Sein Wort betrifft...

( الكافرين : 6 ) أي لكم دينكم أي لا لغيركم وذلك الحصر ينافي حصول الخير بيد غيره ، فثبت دلالة هذه الآية من هذين الوجهين على أن جميع الخيرات منه ، وبتكوينه وتخليقه وإيجاده وإبداعه ، إذا عرفت هذا فنقول : أفضل الخيرات هو الإيمان بالله تعالى ومعرفته ، فوجب أن يكون الخير من تخليق الله تعالى لا من تخليق العبد ، وهذا استدلال ظاهر ومن الأصحاب من زاد في هذا التقدير فقال : كل فاعلين فعل أحدهما أشرف وأفضل من فعل الآخر كان ذلك الفاعل أشرف وأكمل من الآخر ، ولا شك أن الإيمان أفضل من الخير ، ومن كل ما سوى الإيمان فلو كان الإيمان بخلق العبد لا بخلق الله لوجب كون العبد زائدا في الخيرية على الله تعالى ، وفي الفض فكيف وجه الجمع بين الأمرين ؟ / الجواب : كأنه يقول : إني قد بالغت في تحذيركم على هذا الأمر القبيح ، وما قصرت فيه ، فإن لم تقبلوا قولي ، فاتركوني سواء بسواء . السؤال الثالث : لما كان التكرار لأجل التأكيد والمبالغة فكان ينبغي أن يقول : لن أعبد ما تعبدون ، لأن هذا أبلغ ، ألا ترى أن أصحاب الكهف لما بالغوا قالوا : . > 7 ! أما قوله تعالى : الكافرون : ( 6 ) لكم دينكم ولي > ففيه مسائل : المسألة الأولى : قال ابن عباس : لكم كفركم بالله ولي التوحيد والإخلاص له ، فإن قيل : فهل يقال : إنه أذن لهم في الكفر قلنا : كلا فإنه عليه السلام ما بعث إلا للمنع من الكفر فكيف يأذن فيه ، ولكن المقصود منه أحد أمور أحدها : أن المقصود منه التهديد ، كقوله اعملوا ما شئتم وثانيها : كأنه يقول : إني نبي مبعوث إليكم لأدعوكم إلى الحق والنجاة ، فإذا لم تقبلوا مني ولم تتبعوني فاتركوني ولا تدعوني إلى الشرك وثالثها : فقيل : يا محمد لا تخف فإني لا أذهب بك إلى النصر بل أجيء بالنصر إليك : فكأنه قال : إلهي وما جزائي فقال : نصر الله فيقول : وما جزاء عمي حين دعاني إلى عبادة الأصنام فقال : ( المائدة : 3 ) أي لكم لا لغيركم ، فكذا ههنا . ! 7 < خلق العبد لا بخلق الله لوجب كون العبد زائدا في الخيرية على الله تعالى ، وفي الفضيلة والكمال ، وذلك كفر قبيح فدلت هذه الآية من هذين الوجهين على أن الإيمان بخلق الله تعالى . / فإن قيل : فهذه الآية حجة عليكم من وجه آخر لأنه تعالى لما قال :
İbn Kesîr14. Jh.

Dass der Unglaube insgesamt eine einzige Glaubensgemeinschaft (Milla) ist, sodass die Juden von den Christen erben und umgekehrt, wenn zwischen ihnen ein Erbgrund oder eine Verwandtschaft besteht, durch die man erbt – denn die Religionen außer dem Islam sind alle wie ein einziges Ding in ihrer Nichtigkeit. Ahmad ibn Hanbal und diejenigen, die ihm zustimmten, vertraten die Ansicht, dass Christen nicht von Juden erben und umgekehrt, wegen des Hadith von Amr ibn Schu'aib, von seinem Vater, von seinem Großvater, der sagte: Der Gesandte Allahs (Friede und Segen auf ihm) sprach: „Anhänger zweier verschiedener Glaubensgemeinschaften erben nicht voneinander.“ Und Sein Wort, der Erhabene: [...] – demnach erben Muslime und Ungläubige nicht voneinander, und jeder von ihnen erbt von seinesgleichen, gleich ob dieser derselben Religion angehört oder nicht, denn sie alle sind eine einzige Glaubensgemeinschaft. Dies ist die Ansicht von asch-Schafi'i, Abu Hanifa und Ahmad – in einer von ihm überlieferten Ansicht. In der anderen Überlieferung vertrat er, wie auch Malik, die Ansicht, dass Anhänger zweier verschiedener Glaubensgemeinschaften nicht voneinander erben, wie es im Hadith überliefert ist. Und Allah weiß es am besten. Und Sein Wort, wie der Erhabene sagt:

وقال فعلى هذا لا يتوارث المسلمون والكفار وكل منهم يرث قرينه سواء كان من أهل دينه أم لا لأنهم كلهم ملة واحدة وهذا مذهب الشافعي وأبي حنيفة وأحمد في رواية عنه وقال في الرواية الأخرى كقول مالك إنه لا يتوارث أهل ملتين شتى كما جاء في الحديث والله أعلم وقوله كما قال تعالى وقوله تعالى على أن الكفر كله ملة واحدة فورث اليهود من النصارى وبالعكس إذا كان بينهما سبب أو نسب يتوارث به لأن الأديان ماعدا الإسلام كلها كالشيء الواحد في البطلان وذهب أحمد بن حنبل ومن وافقه إلى عدم توريث النصارى من اليهود وبالعكس لحديث عمرو بن شعيب عن أبيه عن جده قال قال رسول الله صلى الله عليه وسلم لا يتوارث أهل ملتين شتى 110 <
Beydâvî13. Jh.

Und ich bin kein Anbeter dessen, was ihr anbetet (4). Und ihr seid keine Anbeter dessen, was ich anbete (5). Euch euer Din, und mir mein Din (6) „Und ich bin kein Anbeter dessen, was ihr anbetet" – das heißt gegenwärtig oder in der Vergangenheit. „Und ihr seid keine Anbeter dessen, was ich anbete" – das heißt, und ihr habt zu keiner Zeit das angebetet, was ich anbete. Es ist auch möglich, dass beide (Aussagen) Bekräftigungen sind, auf eindringlichere Weise formuliert. Er sagte nicht „ma abadtu" (was ich anbetete), um es mit „ma abadtum" (was ihr anbetetet) übereinstimmen zu lassen, weil sie vor der Entsendung (des Propheten) durch die Anbetung der Götzenbilder gekennzeichnet waren, während er zu jener Zeit nicht durch die Anbetung Gottes gekennzeichnet war. Er sagte „ma" (was) statt „man" (wer), weil die Eigenschaft gemeint ist, als ob er sagte: „Ich bete nicht das Falsche an, und ihr betet nicht das Wahre an" – oder wegen der Übereinstimmung (der Formulierungen). Es wird auch gesagt, dass es sich um eine Verbalnomen-Partikel (masdariyya) handelt. Und es wird gesagt, dass die ersten beiden im Sinne von „das, was" (alladhi) sind, während die letzten beiden Verbalnomen-Partikeln sind. „Euch euer Din" – der Din, an dem ihr festhaltet, den ihr nicht verlassen werdet. „Und mir mein Din" – mein Din, an dem ich festhalte, den ich nicht aufgeben werde. Darin liegt also weder eine Erlaubnis zum Unglauben noch ein Verbot des Dschihad, sodass es durch den Vers über den Kampf (Qital) aufgehoben (mansukh) wäre – es sei denn, man deutet es als ein gegenseitiges Sich-in-Ruhe-Lassen und als Anerkennung jeder der beiden Gruppen für die andere in ihrem jeweiligen Din. Und „Din" wurde auch als „Abrechnung und Vergeltung" oder als „Anrufung und Anbetung" ausgelegt. Vom Propheten (Friede und Segen auf ihm) wird überliefert: „Wer die Sure al-Kafirun rezitiert, der hat gleichsam ein Viertel des Korans rezitiert, und die widerspenstigen Satane entfernen sich von ihm, und er ist frei vom Schirk (Polytheismus)." --- (110) Sure An-Nasr, medinensisch, ihre Verse sind drei Verse.

ولا أنا عابد ما عبدتم (4) ولا أنتم عابدون ما أعبد (5) لكم دينكم ولي دين (6) ولا أنا عابد ما عبدتم أي في الحال أو فيما سلف. ولا أنتم عابدون ما أعبد أي وما عبدتم في وقت ما أنا عابده، ويجوز أن يكونا تأكيدين على طريقة أبلغ وإنما لم يقل ما عبدت ليطابق ما عبدتم لأنهم كانوا موسومين قبل المبعث بعبادة الأصنام، وهو لم يكن حينئذ موسوما بعبادة الله، وإنما قال ما دون من لأن المراد الصفة كأنه قال: لا أعبد الباطل ولا تعبدون الحق أو للمطابقة. وقيل إنها مصدرية وقيل الأوليان بمعنى الذي والآخريان مصدريتان. لكم دينكم الذي أنتم عليه لا تتركونه. ولي دين ديني الذي أنا عليه لا أرفضه، فليس فيه إذن في الكفر ولا منع عن تتركونه. ولي دين ديني الذي أنا عليه لا أرفضه، فليس فيه إذن في الكفر ولا منع عن الجهاد ليكون منسوخا بآية القتال، اللهم إلا إذا فسر بالمتاركة وتقرير كل من الفريقين الآخر على دينه، وقد فسر ال دين بالحساب والجزاء والدعاء والعبادة. عن النبي صلى الله عليه وسلم «من قرأ سورة الكافرون فكأنما قرأ ربع القرآن وتباعدت عنه مردة الشياطين وبرىء من الشرك» . ## | (110) سورة النصر مدينة، وآيها ثلاث آيات